Ihre Vorteile bei Cubeware
- professionelle Beratung
- sehr kurze Implementierung
- offene Architektur
- universell einsetzbar
Der Erfolgsfaktor Nr. 1 in BI-Projekten: Die Anwender beteiligen
Keine BI-Lösung ist wie die andere, selbst wenn es sich um Unternehmen mit vergleichbaren Strukturen oder sogar haargenau dieselbe Branche handelt. Und doch ist allen Projekten rund um Analyse, Planung und Reporting eines gemein: Der Anwender ist oftmals Zünglein an der Waage für den erfolgreichen Projektverlauf.
Darüber und wo er die Vorteile der eigenen BI-Technologie und des damit verbundenen Projektansatzes sieht, berichtet Matthias Storck im Interview mit "manage it".
Redaktion Herr Storck, wer heute eine Unternehmenslösung einführt, gleich welcher Gattung und Couleur, muss neben der Qualität der Software gerade auch auf die Einführung und saubere Abbildung der Prozesse achten. Daher gleich mal die Frage: Wie sehen die BI-Projekte bei Cubeware typischerweise aus?
Matthias Storck Auf einen Nenner gebracht zeichnen sich unsere Projekte dadurch aus, dass wir sehr schnell zu Ergebnissen gelangen und unabhängig vom Projektumfang äußerst flexibel auf Anforderungen aller Art reagieren können. Ein Kunde hat mal ganz treffend gesagt, wir würden sehr stark anfangen und dann immer noch etwas oben draufsetzen. Inhaltlich betrachtet kann man jedoch im Grunde genommen gar nicht von typischen BI-Projekten sprechen. Es ist vielmehr so, dass diese in letzter Zeit immer unterschiedlicher werden. Sehen Sie, es treffen viele grundverschiedene Dinge aufeinander, angefangen von der Größe des Unternehmens und dem Bereich, in dem die Lösung umgesetzt werden soll, bis hin zur technologischen Landschaft und strukturellen Organisation, die von Unternehmen zu Unternehmen in der Regel doch sehr unterschiedlich ist. Hinzu kommen die individuellen Zielsetzungen und die Frage, wie weit diese überhaupt im Vorfeld definiert wurden – und nicht zuletzt der Anwender selbst mit seinen Erwartungen,Vorstellungen und Vorwissen wie auch seiner Bereitschaft und Zeit, am Projekt mitzuwirken. All dies sorgt für ein ausgesprochen heterogenes Bild in der BI-Projektlandschaft.
Redaktion Auf wen treffen Sie denn in den Unternehmen und wie schätzen Sie das allgemeine Verständnis und detaillierte Wissen um die BI-Thematik dort ein?
Matthias Storck Die Initiative kommt meist aus den Fachabteilungen, wie beispielsweise vom Leiter Rechnungswesen oder Vertrieb. Aber auch die IT-Verantwortlichen werden in aller Regel früh einbezogen und sitzen gleich mit am Tisch. Bei etwa zwanzig Prozent unserer Präsentationen erleben wir einen noch nicht sehr ausgeprägten Wissensstand: Hier erklären wir gerne nochmals die grundlegenden Begriffe wie OLAP und BI, und auch die exemplarisch vorgestellte Excel-Integration auf einer OLAP-Plattform ist in diesen Fällen oftmals noch ein wichtiger erster Schritt, um die BI- und OLAP-Möglichkeiten schon mal ansatzweise und noch im gewohnten Excel-Umfeld zu verdeutlichen.
Die überwiegende Mehrheit hat jedoch schon ein reiferes Verständnis – gerade auch dann, wenn man sich mit Management-Informationssystemen und softwaregestütztem Analysieren, Planen, Reporten und Dashboarden bereits im eigenen Unternehmen oder bei einem vorherigen Arbeitgeber auseinandergesetzt hat.
Redaktion Auf welche Erwartungshaltungen treffen Sie in Ihren Projekten?
Matthias Storck Auch hier muss man unterscheiden. Da gibt es die einen, die mit dem nur vagen Gefühl ankommen,mehr aus ihren Zahlen rausholen zu wollen, und das Bewusstsein haben, in diese Richtung etwas tun zu müssen, um sicherer agieren und die Wettbewerbsfähigkeit ausbauen zu können. Hier werden wir in der Regel mit der bloßen Problemstellung und mit dem Auftrag "Machen Sie bitte mal!" konfrontiert. Im Gegensatz dazu gibt es aber auch die Kunden, die mit konkretesten Vorstellungen oder gar einem ausgearbeiteten Feinkonzept in die Gespräche gehen und denen es dann in erster Linie um die Auswahl des für ihre Anforderungen passenden Projektpartners und um die externe Prüfung geht, ob das vorgelegte Fachkonzept plausibel und technisch umsetzbar ist. Damit wir uns aber richtig verstehen: In beiden Fällen können gleichermaßen erfolgreiche Projekte entstehen.
Redaktion Heißt das entsprechend weitergedacht, es ist aus der Sicht der Projektführung unerheblich, wie weit sich der Kunde überhaupt inhaltlich beteiligt?
Matthias Storck Nein, ganz im Gegenteil: Lassen Sie mich hier das renommierte Business Application Research Center (BARC) zitieren, das vom Anwender als dem höchsten Projektrisiko spricht. Insofern drängen auch wir in jedem Fall auf die konzeptionelle und projektbegleitende Beteiligung der Anwender und sehen dies neben unserer sehr flexiblen und leistungsstarken Technologie als den Erfolgsfaktor Nummer eins in unseren BI-Projekten an.
Redaktion Klar, man kann die Dinge natürlich immer von zwei Seiten aus beleuchten. Aber was macht denn den Anwender so wichtig in den Projekten?
Matthias Storck Sehen Sie, kein Architekt oder Bauplaner würde doch je einen Bagger auf die Baustelle schicken, um dort eine Grube für das Fundament auszuheben, wenn noch nicht geklärt ist, wo genau das Haus mit welchen Maßen gebaut werden soll, geschweige denn der Bauherr weiß, ob er eigentlich eine Garage oder ein Haus bauen möchte und was finanziell auf ihn zukommt. Bei BI-Projekten ist es hingegen oft so, dass man, ohne nur ansatzweise ein Konzept zu haben, gleich wissen möchte, was es kostet, und am besten schon gestern angefangen haben sollte. Die Crux daran: Ohne überhaupt zu wissen, was man genau will, kann kein sauberes Konzept entstehen, und wenn eine Zielbeschreibung fehlt, weiß man später auch nie, ob man dort angekommen ist. Daher ist es für ein erfolgreiches Projekt einfach unumgänglich, dass der Anwender ein strukturiertes Konzept als Bauplan vor Augen hat – natürlich unterstützen wir dabei und lassen bei der Erstellung niemanden alleine. Weil zudem ein BI-Projekt zwar sehr wohl Zwischenergebnisse kennt, aber prinzipiell nie wirklich endet, haben gerade die Anwender einen Vorteil, die sich mit Materie und Lösung gut auskennen und in der Lage sind, immer wieder neue Themen anzustoßen und auch selbst voranzutreiben.
Redaktion Und was tun Sie als BI-Anbieter in Ihren Projekten dafür, um den Anwender von Beginn an mit einzubeziehen?
Matthias Storck Eine ganze Menge. In jedem Fall starten wir mit einer strukturierten und detaillierten Befragung, um den Umfang des Projektes einschätzen zu können. Im Gespräch lässt sich dabei insbesondere herausfinden, welche der wichtigen Fragen in den Unternehmen schon zu beantworten sind und welche noch geklärt werden müssen. So können wir identifizieren, welche Informationen, Analysen, Berichte und Auswertungen benötigt werden, welche Cubes und Dimensionen aufgebaut werden müssen, und können dies dann herunterbrechen bis zu der Frage, wo die benötigten Daten überhaupt vorgeeinhalten werden und herkommen. Im Ergebnis hilft das den Kunden, ihre Konzepte viel genauer zu strukturieren, und es wird auch klar, an welchen Stellen sie sich vielleicht bislang noch zu wenig Gedanken gemacht haben. Eines dieser Themen ist regelmäßig die Dokumentation, wobei wir gern anraten, diese auf der Anwenderseite zu erstellen, um durch das Beschreiben von Prozessen dasVerständnis dafür zu etablieren und den für eine selbstständige Weiterentwicklung und Betreuung der Lösung erforderlichen Know-how Transfer abzusichern.
Redaktion Und auf dieser Basis entscheiden sich die Kunden für Ihr Angebot?
Matthias Storck Wir empfehlen unseren Kunden, sich durchaus noch vor dem Kauf im Rahmen eines kleinenWorkshops ein näheres Bild zu verschaffen. Hier sitzen die Vertreter der fachlichen Seite und aus der IT mit einem oder auch zwei Cubeware Consultants an einem Tisch, um beispielhaft fachliche Anforderungen und technische Datenstrukturen zusammenzubringen. Solche exemplarischen Aufgabenstellungen werden zu nachvollziehbaren Ergebnissen geführt, haben aber nie den Anspruch, schon die ganze Lösung abzubilden. Ohne ein finanzielles Risiko eingegangen zu sein, weiß der Kunde so nach zwei, bei größeren Vorhaben auch nach vier oder fünf Workshop-Tagen, welche Problemstellungen mit Cubeware wie und wie schnell gelöst werden können. Zu den Ergebnissen gehört beispielsweise auch, ob ein Data Warehouse aufzubauen ist oder die Daten direkt aus den Vorsystemen abgegriffen werden können, ob eine Datenbereinigung notwendig ist und welche Aufgaben davon direkt vom Kunden übernommen werden können. An diesen Proofof-Concept schließt sich dann eine vierwöchige Testphase an, nach der sich die Kunden im Idealfall endgültig für die Einführung von Cubeware entscheiden. Die Länge der sich anschließenden Projekte variiert je nach Umfang zwischen wenigen Tagen bis hin zu ein paar Monaten. Ist ein Data-Warehouse-Projekt mit eingeschlossen, dauert es ein wenig länger. In jedem Fall jedoch bestätigt uns der BI Survey und damit unsere Anwenderbasis die kürzesten Projektzeiten. So sind Cubeware-Projekte in der Regel nach drei bis sechs Monaten abgeschlossen.
Redaktion Das klingt, als würden Sie sich um den Anwender ganz besonders bemühen, um ihn optimal zu unterstützen.
Matthias Storck In der Tat legen wir großen Wert darauf, den Anwender abzuholen und mitzunehmen. Diese Vorgehensweise ist sehr gut bewährt und es hat sich gezeigt, dass sie für eine langfristige Zusammenarbeit ausschlaggebend ist. In denWorkshops erhalten aber auch wir sehr wertvolle Rückmeldungen über die unterschiedlichen Erfahrungen mit Cubeware und parallel gesichteten Systeme. Hier zeigt es sich immer wieder, dass wir im direkten Vergleich zu anderen in der gleichen Zeit weiter kommen. Das liegt zum einen an der einfachen und klaren Architektur der Cubeware-Lösungen: Wir gehen hier mit nur wenigen, schlanken, dafür aber sehr mächtigen Produkten an den Start. Und so haben wir oftmals bereits bei der Installation die Nase vorne, denn unsere Software ist in der Regel nach einer Viertel- bis halben Stunde fix und fertig installiert. Zum anderen halten wir gerade für die Schaffung einer sauberen, analysefähigen Datenbasis ein Tool bereit, das seinesgleichen sucht. Die Offenheit des Cubeware Importers in Bezug auf Quelldaten und OLAP-Plattformen mit seiner einfachen Bedienung und Leistungsfähigkeit lässt uns gerade in den stark differierenden IT-Umgebungen sicher wie flexibel agieren und damit die wichtige Datengrundlage für erfolgreiche Lösungen schaffen.
Redaktion In welchen Bereichen finden denn im Hinblick auf den kompletten Customer-Life-Cycle – also ganzheitlich gesehen – Beratungsleistungen durch Cubeware statt?
Matthias Storck Auch hier unterscheidet sich Cubeware von den meisten anderen Anbietern, da ein großerTeil unserer Erfahrungen bereits in der Software steckt. Diese ist für den Fachanwender gemacht und unser Ziel ist es, den Kunden selbst fit auf seiner Lösung zu machen, damit er auch selbstständig seine Lösung weiterentwickeln kann. Dafür beziehen wir wie beschrieben die Anwender am liebsten von Anfang an in das Projekt mit ein. Wir übernehmen die Verantwortung für die Lösung sozusagen nur subsidiär an den Stellen, an denen sie gefordert und sinnvoll ist. DieMessage an die Kunden lautet hier: Egal, wie dein individuelles Konzept aussieht, wir entwickeln mit dir zusammen schnell und zuverlässig eine individuell passende, zukunftsfähige Lösung, die du selbst beherrschen kannst. Denn schließlich geht es nicht darum, das Unternehmen an ein Stück Software anzupassen, sondern gerade umgekehrt. Beratung und Betreuung bieten wir vor diesem Hintergrund insbesondere bei der Unterstützung in der Konzeption, natürlich bei der Implementierung selbst, aber auch in der Qualitätssicherung, mit Schulungen, Coaching und zeitlich versetzten Check-ups, um die laufenden Lösungen immer wieder zu hinterfragen und zu optimieren. Mit der Cubeware-Community haben wir für unsere Kunden zudem erst kürzlich ein Internet Portal eingerichtet, das Foren, Wiki-Funktionalität und ähnliches bietet und die wertvolle Kommunikation innerhalb der Anwenderschaft fördert.
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